Bilder aus dem Leben der Tiere in Bulgarien

Hunde aus bulgarischen Tötungsstationen:

 

Im seltensten Fall interessiert sich jemand für diese armen Geschöpfe und ihr Schicksal ist es, von Menschenhand getötet zu werden.

In einer Tötungsstation (in Bulgarien Isolatoren genannt) werden die Tiere während ihrer Aufenthaltsdauer weder ärztlich versorgt, noch regelmäßig gefüttert, geschweige denn mit Respekt und Würde behandelt. Sie sind aus der Gesellschaft ausgestoßen und es gibt so gut wie keinen Tierschutzgedanken dabei. Und deshalb erhalten sie auch keine ausreichende Versorgung mehr, selbst wenn sie verletzt oder offensichtlich krank eingeliefert werden.

Die Tötungsmethoden in den Isolatoren sind unterschiedlich, meist geschieht die Tötung nicht durch eine Euthanasie, obwohl die Kosten hierfür meist staatlich bezuschusst werden.

In keiner der Tötungsstationen gibt es für die Hunde Decken, Liege- oder Rückzugsmöglichkeiten, und meist werden einmal täglich die Baracken zwecks Reinigung mit kaltem Wasser ausgespritzt. Natürlich bleiben die Hunde während dieser Reinigung im Gehege – auch im Winter.

Bilder in der Galerie....

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Wie kommen die Hunde nach Deutschland?

 

Mit den Informationen und Fotos der bulgarischen Tierschützer vor Ort wird ein Vermittlungstext verfasst, und wir stellen die Tiere auf unserer HP vor. Fleißige Team-Mitglieder stellen die Hunde dann zusätzlich in den verschiedensten Internetforen und Vermittlungsportalen ein und machen diese so einem breiten Publikum bekannt.

Zusätzlich verteilen wir in unserer Region die Flyer unserer Schützlinge. 

 

Sobald sich eine geeignete Pflegestelle oder Familie gefunden hat, wird die Reise der glücklichen Kandidatinnen und Kandidaten nach Deutschland vorbereitet, und sie können schon bald in eine neue Familie umziehen.

 

Die Hunde dürfen die Reise nach Deutschland jedoch nur antreten, wenn sie alle Einreisebestimmungen erfüllen und vor Ort gesund erscheinen. Meist ist unser bulgarischer Tierarzt vor der Abfahrt dabei und entscheidet dann in Zweifelsfällen.


Alle Hunde kommen vollständig geimpft, gechipt, mit ihrem EU-Impfpass versehen, mindestens einmal entwurmt, in Deutschland an. Ob Ihr Wunschhund kastriert ist, entnehmen Sie bitte dem Vermittlungstext. In den meisten Fällen wird er/sie es nicht sein.

Denkanstoß


In eigener Sache…


Wir wissen, dass es oftmals Kritik am Engagement für Auslandstierschutz gibt.

Der Tierschutz im Inland und der Tierschutz im Ausland ist für uns aber EINE Sache, wir betreiben sie gerne und mit viel Engagement. Wir sind uns der Verantwortung bewusst, dass wir Tiere auswählen müssen, die hier in Deutschland eine Vermittlungschance haben. Wir wissen auch, dass wir die Tiere zurücklassen müssen, die in Hessen nicht eingeführt werden dürfen (zum Beispiel sog. Listenhunde) oder die vielen, vielen Hunde, für die wir keine Pflegefamilien in Aussicht haben. Wir wissen sehr wohl darum, dass auch diese sehnlichst auf eine liebevolle Hand und eine Familie warten.

Für uns spielt es keine Rolle, ob ein Tier in Süd-Ost Europa leidet oder in Deutschland. Es muss Abhilfe geschaffen werden, und das darf nicht an Landesgrenzen einfach aufhören. Jeder spricht von Globalisierung, wir importieren Waren aus aller Herren Länder, wir bereisen den Süden jedes Jahr aufs Neue. Aber der Tierschutz hat plötzlich Landesgrenzen? Für uns nicht, und deshalb sind wir sowohl im regionalen als auch im Auslandstierschutz immer mit viel Verantwortungsgefühl, Elan und Herzblut bei der Sache.


Wir hoffen, dass Sie nach unserer Schilderung nun genau informiert sind darüber, dass


die Tiere aus dem Ausland ebenso Hilfe benötigen und erhalten müssen wie die Tiere vor unserer Haustüre.

die Tierheime in Deutschland nicht mit Tieren aus dem Ausland "vollgestopft" werden, denn sie werden bei uns auf privaten Pflegeplätzen betreut.

man ruhig auch in Ländern den Tierschutz unterstützen darf, deren positive Seiten man bisher durch schöne Urlaube oder tolles Importobst kennt und gerne nutzt.

Und dass jeder mit anpacken kann und damit den Satz "man soll doch erstmal im eigenen Land helfen" gerne in die Tat umsetzen kann. Denn wie gesagt, es gibt auch im regionalen Tierschutz viel zu tun!

 

Liebe Leser, bitte unterstützen Sie uns in unserer Arbeit, damit das Leuchten in den Augen der geretteten Vierbeiner noch oft sichtbar wird und wir auch vor Ort die Lebensumstände für die Tiere verbessern können. Sei es, indem Sie einen unserer Schützlinge adoptieren, sich als Pflegestelle zur Verfügung stellen, sich mit einer Spende an unseren Kosten beteiligen oder eine Patenschaft übernehmen.

Warum????

 

Diesen Text hab ich heute im www vorgefunden. Ich fand ihn so gut, dass ich ihn hier mal einstelle:

 

 

Gestern hatte ich mal bei drei Kollegen angefragt, ob wir nicht zusammen Futter Spenden wollen...Und ich war ehrlich gesagt schon geschockt, dass sich die Leute, die man eigentlich ganz gut kennt, sich gegen das Spenden so wehren. Und zwar alle drei Kollegen mit dem Satz: "Es gibt genügend Hunde in DEUTSCHEN Tierheimen !"
Sie unterstützen aber auch keine DEUTSCHEN Tierheime. Dazu habe ich heute zufällig auf einer Tierheim-Seite etwas Passendes gefunden... 
"Es gibt genügend Hunde in DEUTSCHEN Tierheimen !"

Beliebter Spruch von Menschen, die sich noch nie um etwas Anderes als sich selbst gekümmert haben und nicht einmal wissen wie ein DEUTSCHES Tierheim aussieht.


Schmeißen Sie bitte sofort Ihre Stereoanlage weg, die vermutlich aus Fernost kommt , schrotten Sie Ihr französisches Auto, denn ausländische Produkte vernichten deutsche Arbeitsplätze.
Es gibt genügend DEUTSCHE Arbeitslose.

Meiden Sie italienische oder griechische Lokale.
Es gibt genügend DEUTSCHE Lokale.

Verbringen Sie Ihren Urlaub nur noch in Deutschland.
Es gibt genügend DEUTSCHE Hotels.

Adoptieren Sie nur ein deutsches Kind
(falls Sie eines bekommen)
Es gibt genügend elternlose DEUTSCHE Kinder

Heiraten Sie keinen Ausländer.
Es gibt genügend heiratswillige DEUTSCHE.

Lesen Sie keine englischen Krimis.
Es gibt genügend DEUTSCHE Autoren.

Meiden Sie amerikanische Filme.
Es gibt genügend DEUTSCHE arbeitslose Schauspieler.

Vergessen Sie auch jede Hilfe für Menschen in anderen Ländern.
Es gibt genügend DEUTSCHE Hilfsbedürftige.

Deutsche Fußballclubs sollten sofort alle Spieler
aus dem Ausland entlassen.
Es gibt genügend DEUTSCHE Sportler.

Blüh´ im Glanze dieses Glückes,
Blühe, DEUTSCHES Vaterland.

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© Marion Lucchesi